Handtrainer – Ein Überblick über die verschiedenen Modelle

Handtrainer hat jeder von uns schon mal in der Hand gehabt. Am gängigsten waren früher die Fingergriffhanteln, die man gern in die Hand nahm und ein paar Mal drauf herumdrückte.

Mittlerweile gibt es jedoch verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Namen. Manche nenne sich Fingerhanteln, Federgriffhanteln oder Fingertrainer. Der übliche Begriff ist jedoch Handtrainer. Bei manchen lässt sich die Schwierigkeit einstellen, bei anderen ist sie gleichbleibend. Sie sprechen die Muskeln in den Fingern, Unterarm und Oberarm und sollen die Griffkraft stärken.

Besonders wertvoll sind die Handtrainer zum Beispiel im Bereich des Klettertrainings, im welchem Flexibilität und Kraft der Finger und Hände gefragt sind. Andere Modelle, mit welchen auch einzelne Finger trainiert werden können, sind perfekt für das Gitarrentraining. Mit diesen Handtrainern lassen sich Kraft, Schnelligkeit und bessere Motorik der Finger trainieren. Hier stellen wir Ihnen die gängigsten Modelle vor.

Pressball

66fit Handtherapie BallPressbälle sind kleine, runde oder eiförmige Bälle aus einem weichen Material und sind hauptsächlich für das Training der Finger, der Hand und der Unterarme gedacht. Es gibt sie in verschiedenen Stärken. Meist bedeutet eine andere Farbe eine andere Stärke. Hauptsächlich werden sie in der Physio- und Ergotherapie angewandt.

Ein Pressball kann in die Handfläche gelegt werden und man kann entweder mit allen Fingern zusammen auf den Ball Druck ausüben oder aber mit jedem Finger einzeln, damit auch einzelne Finger trainiert werden. Mit dem Einsatz zwischen ganzer Hand oder einzelner Finger kommt Abwechslung ins Spiel und die Muskeln können so besser aufgebaut werden.

Sie können auch aufgewärmt oder gekühlt benutzt werden.

Der Pressball ist perfekt für Einsteiger oder für den therapeutischen Einsatz zu Hause geeignet.

Fingerhanteln

coc fingerhantel captain of crush testFingerhanteln sind die gängigsten Modelle unter den Handtrainern und auch die klassischsten. Mit ihnen trainiert man sowohl die ganze Hand als auch die Unterarme. Das Konzept ist einfach: In die Hand legen und Finger zusammendrücken.

Es gibt hier unterschiedliche Modelle, allen gemein ist, dass sie sich im Schwierigkeitsgrad nicht ändern lassen, es gibt jedoch Modelle, die in unterschiedlichen Stärken zu kaufen sind.

Auf Dauer kann das Training mit diesen Handtrainern eintönig sein, da es keine Variationsmöglichkeiten gibt.

Verstellbare Federgriffhanteln

66fit anpassbare FedergriffhantelVom Prinzip her ähnlich wie die Fingerhanteln, mit dem Unterschied, dass sie in ihrem Schwierigkeitsgrad einstellbar sind.

Sie liegen in der Hand wie eine Fingerhantel und man kann einfach die Hand zusammendrücken, um die Hand und den Unterarm zu trainieren.

Sie besitzen jedoch an ihrer Vorderseite einen drehbaren Knopf, mit welchem man die Intensitätsstufe einstellen kann. Meist bewegen sich die Intensitätsgrade zwischen 10 und 40kg, andere Modelle kann man zwischen 5 und 20kg einstellen.

Somit kann man lange mit einem Handtrainer trainieren, ohne ein weiteres Modell mit einer stärkeren Intensität kaufen zu müssen.

Da sie wie Fingerhanteln funktionieren, kann das Training mit ihnen auch auf Dauer eintönig sein.

Fingertrainer

Pro Hands Fingertrainer testFingertrainer haben eine interessante Konstruktion. Aufgrund dessen lassen sich einzelne Finger gut trainieren, aber auch die ganze Hand. Dieser Handtrainer ist ideal für Leute, die sich dem Gitarrentraining widmen, denn hiermit kann die Schnelligkeit und Bewegung einzelner Finger gezielt verbessert werden.

Auch die Fingertrainer gibt es in verschiedenen Härtegrade, es kann jeder für sich selbst entscheiden, welchen Härtegrad man braucht. Einzig der Daumen lässt sich mit einem Fingertrainer nicht trainieren.

Powerball und Gyrotwister

powerball testDer interessanteste von allen Handtrainern und wohl auch der spaßigste. In diesen Handtrainern befindet sich ein kleiner Rotor, der durch einen schnellen Zug an einer Schnur und durch drehende Bewegungen auf Touren gebracht wird. Je schneller der Rotor sich dreht, umso schwerer ist der Ball zu halten, d.h., man muss den Handtrainer ordentlich festhalten und der Trainingseffekt ist über die Hand, Unterarme, Oberarme bis hin zu den Schultern bemerkbar.

Im Grunde wird die Intensität durch die Fliehkraft des Rotors gebildet. Anfänger können den Ball nicht lange halten, aber mit steigender Nutzung werden auch die Muskeln gestärkt und man kann den Ball länger halten.

gyrptwister testMan braucht ein bisschen Anlaufzeit, bis man den Dreh dieser Handtrainer raus hat, denn man muss den richtigen Drehmoment finden, um die Hand mit dem Rotor mitzubewegen. Hat man ihn jedoch einmal raus, vergisst man ihn nicht mehr.

Diese Handtrainer sind von allen am spannendsten, denn mit schnelleren Handbewegungen lässt sich die Intensität steigern und es sind verschiedene Übungen möglich.

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