Laufband Test: 8 Laufbänder bis 1000 € im Vergleich

Test, Vergleich, Günstig: Laufband, Treadmill, Walking, Running
Wenn ich ein Laufband bis 1000€ kaufen müsste, dann würde ich mich für das Kettler Axos Sprinter entscheiden.
Nachdem ich alle Angebote und technischen Details in den gängigen Online-Shops verglichen habe, stechen vor allem die Kettlermodelle hervor. Der Axos Sprinter 5 ist die am längsten bestehende Baureihe und ist ein ausgereiftes Gerät, mit den wenigsten Störanfälligkeiten, sehr guten Laufeigenschaften und gerigem Geräuschpegel, was für den Heimgebrauch sehr wichtig ist.
Das Kettler Axos Sprinter 5 ist momentan das beste Laufband bis 1000€.

Kettler Sprinter 5

Das Sprinter 5 von Kettler bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, ist geräusch- und wartungsarm und bietet die beste Qualität der recherschierten Geräte.

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Das Laufband ist das ideale Trainingsgerät für Zuhause und zählt zu den effektivsten Cardiogeräten überhaupt.

Mit einem Laufband können Jogging- und Walkingbewegungen simuliert werden, wobei das Laufen auf einem Laufband deutlich gelenkschonender als auf der Straße ist. Allerdings sind die Bewegungsabläufe nicht zu 100 Prozent vergleichbar, da das Band unter den eigenen Füßen wegfährt.

Wer also für einen Marathon trainiert, der sollte schon einmal auch auf die richtige Straße gehen, um sich dort mit den Verhältnissen vertraut zu machen. Ansonsten ist das Laufband für das regelmäßige Training in den eigenen vier Wänden das perfekte Gerät und kann logischerweise völlig unabhängig genutzt werden.

Wer sich auf einem Laufband auspowert, der verbrennt eine hohe Anzahl an Kalorien, kann in verschiedenen Geschwindigkeiten und Intervallen trainieren, den Neigungswinkel anpassen und das Programm nach dem eigenen Trainingsstand immer wieder individuell anpassen.

Da der ganze Körper bei der Benutzung eines Laufbandes bewegt wird, werden fast sämtliche Muskelgruppen trainiert. Wer sich regelmäßig bewegen möchte, aber nur wenig Zeit oder keine Lust hat, in ein Fitnessstudio zu fahren, der ist mit der Anschaffung eines Laufbandes in jedem Fall gut beraten.

Vernünftige Laufbänder sind bereits für unter 1000 Euro zu bekommen. Doch welches ist in dieser Preiskategorie das beste Band? Es folgt an dieser Stelle für Sie ein kleiner Überblick über acht verschiedene Laufbänder, die direkt miteinander verglichen werden.

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Bild Modell Preis
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Cardiostrong TR30 Preis-Check

Kettler Axos Runner Preis-Check

Kettler Pacer Preis-Check

Kettler Track Motion Preis-Check

Cardiostrong TR20 Preis-Check

Horizon Adventure 1 Plus Preis-Check

Reebok i-run pure Preis-Check

Christopeit TM3 Esprit Preis-Check

Direkt zum gesuchten Test springen:

  1. Cardiostrong TR30
  2. Kettler Axos Runner
  3. Kettler Pacer
  4. Kettler Track Motion
  5. Cardiostrong TR20
  6. Horizon Adventure 1 Plus
  7. Reebok i-run pure
  8. Christopeit TM3 Esprit
  9. Fazit und Testsieger

Der Cardiostrong TR30

Der Cardiostrong TR30 ist ein optisch sehr ansprechendes Laufband, das es für 999 Euro im Fachhandel zu kaufen gibt. Der Motor verfügt über eine Leistung von 2,25 PS und ist damit der stärkste im gesamten Test.

Das Laufband ist mit 14 Trainingsprogrammen ausgestattet und hat eine Länge von 142 Zentimetern sowie eine Breite von 49 Zentimetern. Das Cockpit lässt sich sehr bequem steuern und ist äußerst funktional. So lassen sich beispielsweise Geschwindigkeits-, Steigungs- sowie pulsgesteuerte Benutzerprogramme einstellen. Gerade mit letzteren Programmen lässt es sich sehr effektiv und vor allem sehr gesundheitsverträglich trainieren.

Das Laufband stellt in diesen Programmen die Geschwindigkeit und den Steigungswinkel immer genauso ein, so dass die vorgegebene Herzfrequenz gehalten wird. Ein Laufen ohne Trainingseffekt aber auch eine zu hohe Beanspruchung kann mit dieser Funktion vermieden werden.

Natürlich können auch selbst verschiedene Laufstrecken mit unterschiedlichen Geschwindigkeits- und Steigungsintervallen vorgegeben und gespeichert werden. Das heißt, dass das Laufband immer wieder selbstständig Änderungen vornimmt, so dass es besonders anstrengende Phasen gibt, aber auch Phasen, in denen ein wenig Regeneration möglich ist.

Das Band verfügt über sehr gute Dämpfungseigenschaften, die von acht elastischen Stoßdämpfern ausgehen, und auch ein MP3-Player kann an das Gerät angeschlossen werden. Die abgespielte Musik wird über zwei Lautsprecher in einer sehr guten Qualität wiedergegeben. Das Display ist übersichtlich strukturiert und gibt die wichtigsten Daten über die Geschwindigkeit, die zurückgelegte Strecke, die Pulsfrequenz, die verbrauchten Kalorien und die Steigung wieder.

Natürlich ist auch ein Zeitzähler oder eine Zeit-Rücklauf-Funktion vorhanden. Ein weiterer Pluspunkt: Die Geschwindigkeit oder der Neigungswinkel kann unter anderem auch ganz bequem an den Handläufen verstellt werden, so dass die etwas unkomfortable Handbewegung nach vorne entfallen kann.

Zügige Geschwindigkeits- oder Steigungswechsel lassen sich mit vier Geschwindigkeits- und vier Steigungs-Direktwahltasten erreichen.Der Puls kann mit zwei Handsensoren oder auch einem optionalen Brustgurt gemessen werden.

In einem Laufband-Vergleichstest des ETM Testmagazins (Ausgabe 02/2012) schnitt das Cardiostrong Laufband TR30 als bestes Gerät in der Kategorie unter 1000 Euro ab.

Auch bei vielen weiteren Experten und in vielen Kundenbewertungen im Internet schneidet das Laufband überdurchschnittlich gut ab. Über 70 Prozent der Bewertungen stufen das Gerät als sehr gut, und noch rund 20 Prozent als gut ein.

Der Kettler Axos Runner

Die Firma Kettler gehört zu den Pionieren im Bereich der Herstellung von Laufbändern. Der Kettler Axxos Runner ist je nach Angebot für 699 bis 799 Euro käuflich zu erwerben.

Auch dieses Laufband ist gut verarbeitet und verfügt über eine umfangreiche Ausstattung. Das Gerät punktet mit einer breiten Lauffläche, ist aber insgesamt etwas kurz. Vor allem größere Menschen gaben das als Kritikpunkt an. Lange Schritte mit langen Beinen sind nicht sehr gut möglich.

Die Neigung an dem Gerät lässt sich um bis zu zehn Prozent verstellen, was mehr als ausreichend ist. Um den Puls zu messen, gibt es einen optionalen Brustgurt, der einem die Messung an der Hand erspart. Viele Laufband-Läufer auf diesem Gerät bewerteten dies in der Vergangenheit als eindeutigen Vorteil.

Ferner punktet der Axos Runner mit einem sehr leisen Antriebsgeräusch und hat in der Praxis hinlänglich bewiesen, dass er sehr störungsunanfällig ist. Insgesamt ist das Laufband sehr schwer, was beim Transport in die eigenen vier Wände noch ein Nachteil ist, aber natürlich Stabilität bringt, wenn es einmal aufgestellt ist.

Die Bedienung des Gerätes wird von den meisten Nutzern als sehr einfach beschrieben. Die Geschwindigkeit und auch die Neigung lassen sich einfach auch beim Laufen nach oben oder unten verändern, und das Display zeigt übersichtlich die wichtigsten Werte wie Geschwindigkeit, zurückgelegte Strecke, Neigung, Zeit, Kalorienverbrauch und Pulsfrequenz an.

Ein Nachteil ist das begrenzte Zeitlimit: Nach genau 100 Minuten schaltet sich das Gerät aus. Wer weiter machen will, muss einen Neustart machen und fängt bei der Zeitanzeige wieder bei Null an.

Unter Verbraucherumfragen haben mehr als die Hälfte das Gerät als sehr gut und gut bewertet, es gab aber auch einige schlechtere Bewertungen.

axos-sprinter-5UPDATE 2017: Das Nachfolgemodell ist der Axos Sprinter 5, dass noch ein paar Verbesserungen mit sich bringt (Siehe Kundenrezensionen), beim Preis jedoch gleich bleibt.

Der Kettler Pacer

Der Kettler Pacer kann ebenfalls für 699 bis 799 Euro im Handel erworben werden. Von Kettler wird er als klassisches Einstiegsmodell angeboten.

Die Lauffläche ist mit 48 Zentimetern ausreichend breit, aber mit einer Länge von nur 132 cm ist das Band zum Walken oder leichten Joggen eher als zum schnellen Sprinten geeignet. Das Gerät verfügt über ein Shock-Absorber-System, dass durchaus ein gelenkschonendes Training ermöglicht. Die Steigung lässt sich von 0 bis 10 Prozent einstellen, was im Vergleich zu anderen Geräten ein eher unterdurchschnittlicher Wert ist.

Die Geschwindigkeit kann zwischen einem und 16 Kilometern pro Stunde variieren. Der Pacer verfügt über ein hochwertiges LCD-Display, das sich beim Laufen sehr gut ablesen lässt. Die Tastatur ist mit einer schweißresistenten Folie überzogen. Angezeigt werden die Geschwindigkeit, die Steigung, die gelaufene Strecke, die Zeit, der ungefähre Kalorienverbrauch sowie die Herzfrequenz. Zudem gibt es drei Geschwindigkeits- und drei Steigungs-Direktwahltasten.

Ausgewählt werden kann aus insgesamt sieben Programmen, wobei eines herzfrequenzgesteuert ist. Der Puls kann mit zwei Handsensoren oder einem optionalen Brustgurt gemessen werden.

Das maximale Belastungsgewicht liegt bei 120 Kilogramm, und auch ein Shock-Absorber-Dämpfungssystem ist vorhanden, so dass die Gelenke beim Laufen ein wenig geschont werden können.

Expertenmeinungen und auch Verbraucherbewertungen spiegelten genau das wieder, was Kettler auch selbst für den Pacer verspricht: Das Laufband ist ein Einstiegsgerät, das solide gebaut und auch sehr ordentlich in der Bedienung ist. Mehr ist allerdings von dem Pacer nicht zu erwarten.

Der Kettler Track Motion

Das Laufband Track Motion von Kettler ist ein Gerät, das noch relativ jung auf dem Markt ist. Bei Kettler wird es als das Einstiegsgerät in der Track-Serie geführt.

Dieses Laufband punktet vor allem mit seinem modernen und sehr ansprechenden Design. Ein besonderer Hingucker ist das farbig-hinterleuchtete 3D-Matrix Cockpit, das durchaus eine Innovation darstellt. Erhältlich ist das Band für 999 Euro.

Ein gelenkschonendes Training ist dank einer hochwertigen Shock Asorber-Dämpfungstechnologie sehr gut möglich und eignet sich bestens zum Walken und Joggen. Der 2-PS-Motor ist äußert geräuscharm.

Die Geschwindigkeit lässt sich von einem bis zu 16 Kilometer pro Stunde einstellen, die Steigung ist von einem bis zwölf Prozent verstellbar. Das Gerät verfügt über acht sehr abwechslungsreiche Trainingsprogramme. Zwei davon sind pulsgesteuert, drei steigungs- und weitere drei geschwindigkeitsgesteuert.

Ein Easy-Roller-System sorgt für den perfekten Höhenausgleich, und die schweißresistente Folientastatur verhindert ein Eindringen von Feuchtigkeit in den Computer.

Die Pulsfrequenz kann mit zwei Sensoren an den Handgriffen gemessen werden, ein Brustgurt ist optional als Zubehör erhältlich. Die Lauffläche hat die Maße 132 mal 48 cm. Für sehr große Menschen wird es am Ende also auch bei diesem Gerät ein bisschen eng.

Auf dem Display lassen sich auf einmal sieben verschiedene Funktionen anzeigen, unter anderem die Geschwindigkeit, die Steigung, die verbrauchten Kalorien und die Pulsfrequenz.

In Verkäuferbewertungen schnitt der Kettler Track Motion ebenfalls zumeist sehr gut bis gut ab, allerdings gab es auch einige Ausrutscher nach unten von unzufriedenen Kunden.

Insgesamt lässt sich aber sagen, handelt es sich bei diesem Laufband um ein sehr hochwertiges Gerät aus dem Hause Kettler, das sehr robust verarbeitet ist und seinen Besitzern daher langfristig eine Freude bereiten dürfte.

Der Cardiostrong TR20

Der Cardiostrong TR20 ist quasi der kleinere Bruder des Cardiostrong TR30 und für um die 700 Euro zu bekommen. Die Motorleistung ist etwas geringer und auch die Programmauswahl deutlich begrenzter.

Insgesamt kann der Sportler aus neun verschiedenen Voreinstellungen auswählen. Ein Programm ist pulsgesteuert. Zur Messung des Pulses stehen zwei Handsensoren zur Verfügung. Maximal kann mit 16 Kilometern pro Stunde gelaufen werden, die Steigung reicht bis zwölf Prozent.

Das Cockpit ist wie beim TR30 gut strukturiert und zeigt die wichtigsten Werte wie Geschwindigkeit, Pulsfrequenz, Kalorienverbrauch und Steigungswinkel an. Die Bedienung ist komfortabel, und insgesamt macht das Gerät einen soliden Eindruck.

Prinzipiell konzipiert ist der Cardiostrong TR20 für Kunden, die nur wenig Platz zuhause haben und das Gerät nach dem Training zusammenklappen und in eine Ecke oder einen Abstellraum wegpacken möchte. Die Maße des Gerätes betragen daher auch nur 42 mal 128 Zentimeter groß. Für schnelleres Sprinten ist diese Länge einfach zu gering, und auch große Schritte bei Menschen mit langen Beinen sind kaum möglich.

Zudem ist das Gerät nur bis maximal 110 Kilogramm belastbar. Bei Kundenbewertungen im Internet schnitt das Gerät dennoch zumeist als sehr gut bis gut ab, nur wenige Kunden gaben eine befriedigende Note ab.

Der Horizon Adventure 1 Plus

Der Horizon Adventure 1 Plus ist für 999 Euro erhältlich und wird von Laufband-Experten als klassisches Einstiegsmodell klassifiziert. Das Gerät verfügt über einen 1,75 PS Motor, mit dem Tempoeinstellungen zwischen 0,8 bis zwölf Kilometer pro Stunde möglich sind.

Die gewünschte Steigung für das Laufen kann zwischen null und zehn Prozent verändert werden. Im Computer lassen sich drei bevorzugte Einstellungen abspeichern, die sich beim nächsten Training mit einem einfachen Knopfdruck sehr schnell wieder aufrufen lassen.

Daneben gibt es sechs voreingestellte Programme, wovon eines von der Herzfrequenz gesteuert wird. Die Maße der Lauffläche betragen 140 mal 46 Zentimeter.

Das Band ist daher etwas schmaler, aber ausreichend lang. Der Puls lässt sich mit den beiden Handpulssensoren an den Griffen messen, oder über einen optionalen Brustgurt. Ein großer Vorteil des Geräts ist, dass es sich sehr einfach zusammenklappen lässt, und auch über ein paar komfortable Rollen verfügt, so dass es sich vor und nach jedem Training sehr einfach in einen Abstellraum verräumen lässt.

Das LED-Display gibt die wichtigsten Trainingswerte auf einen Blick, also Zeit, Strecke, Geschwindigkeit, Steigung, Kalorien und Puls an. Die Flextech-Dämpfung ermöglicht ein gelenkschonendes Training.

Experten geben dem Horizon Adventure 1 Plus im Durchschnitt mittlere bis gute Noten, die Kundenzufriedenheit bewegt sich bei diesem Laufband im Wesentlichen im sehr guten Bereich.

Dennoch ist das Gerät eher etwas für Laufeinsteiger und gelegentliche Läufer als für Profis und mit seinem Preis von 999 Euro daher im Vergleich zu anderen Geräten etwas teuer.

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Der Reebok i-run pure

Das Laufband i-run pure ist mit 599 Euro das günstigste Gerät in diesem Vergleichstest. Es verfügt über einen 1,75 starken Motor, der Geschwindigkeiten von 0,8 bis 14 Kilometer pro Stunde zulässt. Es können also sowohl Walking- als auch Joggingeinheiten mit dem Gerät absolviert werden.

Die Neigung lässt sich in zwei Stufen regulieren, so dass auch Anstiege wie in der Natur simuliert werden können. Im Vergleich zu den anderen Geräten ist dies aber wenig zufriedenstellend. Das Angebot an sieben Trainingsangeboten ist dagegen ganz ordentlich. Eines kann benutzerdefiniert verwendet werden.

Der Puls kann mit zwei Handsensoren gemessen werden, ein Brustgurt als Extraausstattung ist nicht erhältlich. Das LCD-Display gibt die wichtigsten Funktionen, also Zeit, Strecke, Geschwindigkeit, Steigung, Kalorien und Puls wieder.

Für ein gelenkschonendes Training ist ein Shock-Absorber-Dämpfungssystem vorhanden. Die Maße liegen bei 40 mal 120 Zentimetern. Der Reebok i-run pure ist damit das kleinste Gerät im Test. Da sich das Band auch sehr gut zusammenklappen lässt und zusätzlich als Extra ein paar Transportrollen erhältlich sind, lässt sich das Gerät im Prinzip sehr gut verstauen. Großer Nachteil: Das Band ist wirklich sehr kurz und fast schon zu schmal geraten.

Größere Menschen, die lange Schrittbewegungen machen, bekommen auf diesem Laufband in jedem Fall Probleme.

Experten bewerten das Gerät als solides Einsteigergerät, wer aber auf mehr Komfort, mehr Extras und eine etwas hochwertigere Verarbeitung Wert legt, der sollte die Finger von diesem Gerät lassen.

Die Defizite gegenüber den anderen Geräten gleicht der Reebok i-run pure aber in jedem Fall durch seinen günstigen Preis aus.

Der Christopeit TM3 Esprit

Als letztem Gerät widmen wir uns in diesem Vergleichstest von Laufbändern noch dem Christopeit TM3 Esprit. Dieses Gerät ist für 799 Euro erhältlich und wird von einem 1,75 PS starken Motor angetrieben.

Zu den Extras gehören ein Flaschenhalter und ein MP3-Player-Anschluss am Cockpit. Die Geschwindigkeit lässt sich von einem Kilometer pro Stunde bis zu 18 km/h regulieren, bei den Steigungseinstellungen kann von einem bis zu 15 Prozent ausgewählt werden. Ein Safety-Key kann eine schnelle Notbremsung einleiten.

Das eigentliche Laufband ist 46 cm breit und hat eine Länge von 130 cm. Ein effektives Dämpfungssytem sorgt auch bei diesem Laufband für ein gelenkschonendes Training. Damit gehört es in diesem Test ebenfalls zu den etwas kürzeren Bändern.

Der Steuerungscomputer ist mit einem LCD-Display ausgestattet, auf dem die Geschwindigkeit, die Zeit, die Entfernung, die Steigung, die Pulsfrequenz und der ungefähre Kalorienverbrauch angezeigt werden.

Die Tastatur ist mit einer Folie überzogen, die die Technik vor dem eigenen Schweiß schützt. Zudem gibt es ein paar Direktwahltasten für bestimmte Geschwindigkeits- und Steigungswerte.

Im Computer gibt es zehn hinterlegte Trainingsprogramme, zwei davon sind herzfrequenzgesteuert. Zusätzlich lassen sich noch zwei eigene Programme einstellen, die nach den individuellen Vorlieben programmiert werden können.

Der Puls kann über zwei Sensoren in den Griffen oder über einen Pulsmessgurt gemessen werden, und auch eine ungefähre Körperfettanalyse ist mit dem Gerät möglich.

Bei vielen Experten schneidet der Christopeit TM3 Esprit als sehr gutes Einstiegsgerät ab, das solide gebaut und dadurch auch sehr lang einsetzbar ist. Bei den meisten Kundenbewertungen im Internet schnitt das Laufband ebenfalls als sehr gut ab, es gab aber auch einige Stimmen, die das Gerät nur als gut oder mittelmäßig bewerteten.

Einige Kunden berichteten auch von einer anfälligen Technik und einem miserablen Kundenservice, so dass auch ein paar schlechtere Noten verteilt wurden. Insgesamt ist der Christopeit TM3 aber ein sehr gutes Gerät, das sowohl Gelegenheitsläufern als auch passionierten Walkern und Joggern gerecht werden dürfte. Lediglich sehr große Menschen sollten sich für ein anderes Laufband entscheiden.

Fazit und die beiden Testsieger

Die acht an dieser Stelle beschriebenen Laufbänder erfüllen allesamt ihren Zweck und sind im Prinzip solide verarbeitet, so dass sie über mehrere Jahre lang auch bei regelmäßigem Einsatz ihre treuen Dienste leisten können.

Wenn auch Sie ein passendes Laufband für Zuhause suchen, dann sollten Sie sich vorab überlegen, wie viel Platz Sie haben, wie viel Geld Ihnen für das Gerät zur Verfügung steht und welche Extras Sie benötigen.

In den Grundeigenschaften sind nämlich alle Geräte gleich. Dennoch gibt es natürlich ein paar Unterschiede, und abschließend lässt sich sagen, dass der Axos Sprinter in Qualität die Nase vorne hat.

Knapp dahinter landet der Christopeit TM3 Esprit, der ebenfalls sehr viele Extras bietet. Kleines Manko ist die etwas zu kurz geratene Lauffläche. In jedem Fall bietet dieses Gerät mit seinem Anschaffungspreis von knapp 800 Euro aber das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

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