Essen und Trinken vor, nach und während dem Training

Sport und Ernährung sind eng miteinander verbunden. Daher ist ein erfolgreiches Training nicht nur abhängig von der Dauer und der Intensität, sondern auch davon, was vor, während und nach dem Training zu sich genommen wird.
Grundsätzlich ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Kost wichtig. Viel frisches Obst und Gemüse und möglichst reichlich Flüssigkeit sollten dem Körper zugeführt werden. Denn ein aktiver Stoffwechsel kommt nicht von ungefähr.
So wie man für das Training einen Plan erstellt, so ist dies auch für die Ernährung zu empfehlen. Denn wie viel, wann und vor allem was gegessen wird, entscheidet letztendlich darüber, ob die Nahrung zur wertvollen Energie umgesetzt wird, welche für ein erfolgreiches Training unglaublich wichtig ist oder aber ob es in Reserven umgewandelt wird, welche sich als unschöne Rettungsringe bemerkbar machen.
Grundsätzlich ist der Verzicht auf Nahrung falsch. Denn der Körper benötigt für den Sport wertvolle Energie, welche über die Nahrung zugeführt wird. Wer im Rahmen einer Gewichtsreduzierung sportlich aktiv wird, darf daher nicht auf das Essen verzichten.

Vor dem Training

Bevor das Training beginnt, ist dafür zu sorgen, dass der Körper mit reichlich Wasser versorgt wird. In der Regel spricht man von gut ein bis zwei Gläsern Wasser, die bereits gut zwei Stunden vor Beginn des Trainings getrunken werden sollten. Die Muskeln werden es einem auf jeden Fall danken.
Die Energie, welche beim Sport verbraucht wird, nimmt sich der Körper im übrigen nicht von dem eben gegessenen, sondern aus den Speichern, die vorher angelegt wurden. Ob vor dem Sport etwas gegessen wird oder nicht ist eine Entscheidung, die jeder selber für sich treffen muss. Menschen, die dazu neigen, dass ihr Blutzuckerspiegel bei Anstrengung rasch sinkt, sollten allerdings besser wenigstens einen kleinen Snack zu sich nehmen. Denn gerade in den ersten 15 bis 20 Minuten sinkt der Blutzuckerspiegel ab und das führt zu einem Gefühl der Müdigkeit und Mattheit, was wiederum für ein gutes Training natürlich nicht gerade förderlich ist.
Auch wer dazu neigt, nach dem Sport Heißhunger zu entwickeln, sollte bereits vor dem Training etwas essen. Somit lässt sich diese Attacke nach dem Sport weites gehend vorbeugen.
Wer sich für einen kleinen Snack entscheidet, sollte darauf achten, dass dieser möglichst wenig Fett enthält und dafür mehr Kohlenhydrate. Essen Sie vor dem Training Bananen, Mangos oder auch einen Sportriegel. Diese sind genau auf die Ansprüche abgestimmt und liefern die notwendige Energie.
Sollten Sie eine vollwertige Mahlzeit zu sich nehmen wollen, dann sollte dies mindestens ein bis zwei Stunden vor dem Training geschehen. Auch hier muss darauf geachtet werden, was auf dem Teller landet. Verzichten Sie unbedingt auf fettige Nahrung. Als Fleisch ist Pute oder auch Fisch ideal. Leichte Kost lässt sich schließlich nicht nur leichter verdauen, sondern es wird hochwertige Energie eingespeichert, die letztendlich beim Sport am nächsten Tag wieder abgebaut werden kann. Anders sieht es mit den Fettreserven aus. Diese werden vom Körper erst zum Schluss genutzt.

Während des Trainings

Während Sie auf dem Ergometer trainieren sollen Sie selbstverständlich auch regelmäßig etwas Trinken. Hier empfiehlt sich Wasser, isotonische Getränke oder auch Schorlen. Spüren Sie, dass der Blutzuckerspiegel droht abzustürzen, nehmen Sie etwas Traubenzucker zu sich. Dieser geht sofort ins Blut über und sie können mit dem Training fortfahren. Auch kleinere Riegel sind im Notfall ideal. Ansonsten ist es eher wichtig während des Trainings auf den körpereigenen Reserven zurückzugreifen.

Nach dem Training

Natürlich sind die Reserven im Körper nicht vollkommen aufgebraucht, wenn Sie Ihr Training beenden. Dennoch hat Ihr Körper Höchstleistungen vollbracht und neue Energie ist gefordert. Ernährungsexperten raten zu sogenannten, schnellen Kohlenhydraten. Diese gelangen sofort dahin, wo sie benötigt werden. Reich an solchen Kohlenhydraten sind beispielsweise Molkeprodukte. Doch nicht nur Kohlenhydrate werden benötigt, sondern auch Proteine, wie Sie z.B. in Eiweißshakes vorhanden sind.

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